Ruderfußkrebse
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia/Johann Brandstetter/Arno Kolb Hüpferlinge Hüpferlinge © wissenmedia/Johann Brandstetter/Arno Kolb Klasse der Krebse ; Carapax und Komplexaugen fehlen, Hinterleib ohne Beine. Die Weibchen bilden meist Eiballen, die sie an den Schwanzborsten tragen. 4000 Arten im Meer- und Süßwasser aller Erdteile, frei lebend oder als Parasiten. – Die frei lebenden Ruderfußkrebse sind meist winzige, 1 – 2 mm lange durchsichtige Schwebformen mit langen Fühlern, eiförmigem Kopf-Brust-Stück und stielartigem, kurzem Hinterleib mit langen Schwanzborsten und hüpfenden Bewegungen. Zu den Ruderfußkrebsen gehört z. B. die Gattung Cyclops in allen stehenden mitteleuropäischen Gewässern. – Die parasitischen Ruderfußkrebse sind oft große (längste Art Penella balaenoptera , bis 32 cm), meist plumpe sackförmige Krebse mit Haftapparaten und stechend saugenden Mundwerkzeugen. Viele Arten leben an Schnecken, Muscheln, Meeres- und Süßwasserfischen. Wichtigster mitteleuropäischer Fischparasit ist Ergasilius sieboldi an den Kiemen von Süßwasserfischen, der bei Massenauftreten große Schäden an Schleien, Hechten und Bleien hervorruft.
Auch: Hüpferlinge, ; Copepoda