S ạ hara-Sud ạ n-Neol ị thikum

Sammelbegriff für Kulturerscheinungen der Jungsteinzeit in der Sahara, etwa südlich des 25. Breitengrades, vom Atlantik bis in den Sudan u. Oberägypten verbreitet. Die Urheber des Sahara-Sudan-Neolithikums scheinen eine negroide Bevölkerung gewesen zu sein, die seit der sog. Rundkopf-Periode (7. Jahrtausend v. Chr.) nachgewiesen wird. Sie stellten schon Keramik her, die oft mit Kammstich verziert war. Auch findet man viele Reibmühlen u. Anzeichen für Hirse-Nahrung. Vom 4. Jahrtausend v. Chr. an lässt sich mit der sog. Rinderzeit das S. i. e. S. nachweisen, eine hoch entwickelte Rinderhirtenkultur, wahrscheinlich mit nomad. Lebensweise.