Schachbücher
allegorische mittelhochdeutsche und niederdeutsche Lehrdichtungen, besonders des 14. Jahrhunderts, bei denen die Schachfiguren als die Stände des Mittelalters gedeutet wurden; ihr Vorbild war das lateinische Schachbuch des Dominikaners Jacobus de Cessolis (Ende 13. Jahrhundert), das Konrad von Ammenhausen als „Schachzabelbuch“ 1337 übersetzte und bearbeitete.