Schachcomputer
ein elektronischer Rechner ( Computer ), der als Schachpartner dient. Die Züge des Schachcomputers werden über Leuchtzeichen angezeigt, entweder in der üblichen Schachnotation, in der auch der Spieler seine Züge über eine Tastatur eingibt, oder über Sensorfelder. Auf dem Sensor-Schachbrett ausgeführte Züge werden vom Schachcomputer selbst „erkannt“. Das Schachprogramm, das für die Spielstärke verantwortlich ist, setzt, um die Züge verarbeiten zu können, die Felder ebenso wie die Figuren in Zahlen um. Schachprogramme für Großrechenanlagen wurden für wissenschaftliche Zwecke bereits in den 1950er Jahren entwickelt. Ein Mikroschachcomputer für private Zwecke wurde erstmals 1977 auf der Berliner Funkausstellung gezeigt.