Schalenmod ẹ ll

Modell zur theoretischen Beschreibung von Gitterschwingungen. Jedes Atom des Gitters wird durch einen geladenen Kern der entsprechenden Atommasse und eine massenlose, geladene Schale dargestellt. Die Schale, die die Elektronenhülle repräsentiert, wird über eine Feder mit dem Kern verbunden. Zwischen zwei Atomen gibt es dann Kern-Kern-, Schale-Schale- und Kern-Schale-Wechselwirkungen. Dieses Modell wurde ursprünglich für Alkalihalogenide entwickelt, hat sich aber auch bei vielen anderen Systemen (z. B. Metallen) bewährt.