Schattendorfer Prozess
das Verfahren vor einem Wiener Geschworenengericht vom 5. – 14. 7. 1927 gegen 3 Angehörige einer rechtsextremen Frontkämpfervereinigung, die bei einem blutigen Zusammenstoß mit Angehörigen des sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbunds am 30. 1. 1927 in Schattendorf (Burgenland) ein Kind und einen Invaliden getötet hatten. Obwohl die Frontkämpfer dies vor Gericht zugaben, endete der Schattendorfer Prozess mit einem Freispruch. Daraufhin brach die Julirevolte 1927 aus.