Schmidt

Wilhelm, deutscher Ethnologe, Sprachforscher und Religionswissenschaftler, * 16. 2. 1868 Hörde, Westfalen, † 10. 2. 1954 Freiburg (Schweiz); hervorgegangen aus der Steyler Missionsgesellschaft, gründete das Anthropos-Institut, das Missions-Ethnologische Museum des Laterans in Rom, die kulturhistorische Schule der Völkerkunde (Wiener Schule, Mödlinger Kreis) und vertrat die These vom Urmonotheismus der Naturvölker; lehrte in Wien und später in Freiburg (Schweiz). Hauptwerke: „Die Sprachenfamilien und Sprachenkreise der Erde“ 1926; „Handbuch der vergleichenden Religionsgeschichte“ 1930; „Der Ursprung der Gottesidee“ 12 Bände 1912 – 1955; „Handbuch der Methode der kulturhistorischen Ethnologie“ 1937.