Schutzschaltung

Verbindung eines elektrischen Stromkreises mit einem Schutzschalter, der bei Überlastung oder bei Fehlerspannung den Stromkreis unterbricht (Überstrom-Schutzschalter, Sicherungsautomat) . Der Verbraucherstrom fließt im Schutzschalter durch 4 Magnetspulen, deren Felder sich nach außen hin aufheben. Tritt z. B. ein Leckstrom auf (durch beschädigte Isolation), entsteht ein Magnetfeld, durch das ein Schalter ausgelöst wird. Der grün-gelb gekennzeichnete Schutzleiter (früher „Erde“ genannt) ist vom Dreiphasennetz getrennt. Er bildet in der Regel eine unabhängige Verbindung zwischen dem Gehäuse eines Verbrauchers und der Erde; über diesen Schutzleiter können am Gehäuse entstehende und daher gefährliche Spannungen zur Erde abfließen. Diese Funktion hatte früher der Nullleiter , der hierzu mit dem Gehäuse verbunden war. Bei einer Unterbrechung (etwa durch Beschädigung oder Überhitzung) des Nullleiters stand dann aber automatisch das Gehäuse unter Spannung.