Seewalzen

The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali Seewalzen Seewalzen Bei den Fußlosen Seewalzen oder Seegurken fällt das Erkennen als Stachelhäuter zunächst schwer, da weder Stacheln noch Füßchen des Wassergefäßsystems ausgebildet sind. © RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali wurmförmig gestreckte Stachelhäuter mit lederartiger Körperhülle, in der kleine Kalkkörperchen lose liegen, und einem Hautmuskelschlauch. Atmung auf Kiemenbasis in den „Wasserlungen“; oft mächtige, baumförmig verzweigte Ausstülpungen des Enddarms, die der Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten dienen. Die Seewalzen leben in der Tiefsee oder in Küstennähe im Sand, wo sie sich wurmartig fortbewegen. Im Mittelmeer lebt Holothuria tubulosa , im Atlantik Holothuria polii , in der Südsee und im Indischen Ozean Holothuria edulis ( Trepang ). Man kennt rund 600 Arten, darunter in Amerika die zwittrige Lebendgebärende Seegurke, Synaptula hydriformis , deren Eier in die Leibeshöhle gelangen und sich dort entwickeln. Durch Einreißen der Leibeswand in der Nähe des Afters gelangen die Jungen ins Freie.

Auch: Seegurken, ; Holothurien, ; Holothurioidea