Semaph ọ rtelegr ạ f

optisches Telegrafiesystem von Türmen und Masten aus, die in Sichtweite zueinander (meist auf Bergen) errichtet waren. An den Masten befanden sich schwenkbare hölzerne Arme, die für jedes Zeichen in eine bestimmte Stellung gebracht wurden. Zu Ende des 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts, ehe die elektrische Telegrafie aufkam, waren Semaphortelegrafennetze in Europa weit verbreitet. Den ersten Semaphortelegrafen baute der Franzose C. Chappe 1794 (zwischen Paris und Lille, 270 km mit 22 Stationen). Als Semaphortelegrafie wird auch die zwischen Seeschiffen gebräuchliche Flaggensprache bezeichnet.