Sest ị ne
von dem Provençalen Arnaut Daniel geschaffene lyrische Gedichtform von 6 reimlosen, sechszeiligen Strophen und einer dreizeiligen Schlussstrophe, wobei die 6 Schlusswörter der Verse der 1. Strophe sich am Zeilenschluss aller anderen Strophen wiederholen. Die Sestine wurde besonders gepflegt in der Renaissance und im Barock (M. Opitz , A. Gryphius ); auch von F. Rückert , L. Uhland.