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nahe Nablus, unweit des Jakobsbrunnens; im Altertum bedeutendste Stadt Mittelpalästinas, besiedelt seit dem 4. Jahrtausend v. Chr.; lange zwischen Kanaanäern und Israeliten umkämpft, vermutlich erstes Kultzentrum des israelitischen Stämmebunds (Landtag zu Sichem, Buch Josua 24); seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. samaritanisch, 128 v. Chr. durch den Hasmonäer Johannes Hyrkanus zerstört. – Bei Ausgrabungen fand man eine Burganlage, das Fundament eines Tempels und Hausruinen. – Unweit von Sichem liegt nach der Überlieferung das Grab Josephs, des Sohnes Jakobs.

Auch: hebräisch Schechäm , heute Ruinenhügel Tell Balata