S ọ fia

Hauptstadt Bulgariens und des Verwaltungsbezirks Sofia (19 021 km 2 , 927 000 Einwohner), als Stadtbezirk 1311 km 2 , 1,1 Mio. Einwohner; Sitz des Patriarchen und eines Metropoliten der bulgarisch-orthodoxen Kirche; Universität (gegründet 1888), Akademie der Wissenschaften, technische u. a. Hochschulen, wissenschaftliche Forschungsinstitute, Staatsbibliothek, Theater, Staatsoper, Museen, Regierungsgebäude, Alexander-Newskij-Kathedrale (bis 1912 erbaut), Große Moschee, Bädermoschee, Georgskirche, Sophienkirche, Kirche von Bojana (9. – 11. Jahrhundert, mit wertvollen Wandmalereien; Weltkulturerbe seit 1979); Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektro-, Tabak-, Gummi-, Holz-, Nahrungsmittel- und chemische Industrie; Thermalquellen, Tourismus; Eisenbahn- und Straßenknotenpunkt, internationaler Flughafen.

Das antike Sardica (Serdica) , kam 808 als Sredez zum 1. bulgarischen Reich, im 11. und 12. Jahrhundert byzantinisch, 1382 türkisch, seit 1879 bulgarische Hauptstadt.

Auch: bulgarisch Sofija