Spingläser

Substanzen, meist Legierungen aus einem Edel- u. einem magnet. Übergangsmetall, bei denen Spins unterhalb einer gewissen Temperatur ohne magnet. Fernordnung „eingefroren“ sind. In diesen Stoffen herrscht jedoch eine magnet. Nahordnung, die zur Bildung magnet. geordneter Cluster führt. Die wesentl. Wechselwirkung in Spingläsern wird nach ihren Entdeckern M. A. Ruderman , C. Kittel , T. Kasuya u. K. Yosida als RKKY-Wechselwirkung bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine durch Leitungselektronen vermittelte Wechselwirkung zwischen den Spins der magnet. Atome.

Auch: Mictomagnete