Tatkreis

die Mitarbeiter und Anhänger der politisch-kulturellen Monatszeitschrift „Die Tat“, die ab 1929 zum geistigen Mittelpunkt eines Teils der jungen nationalistischen Intelligenz Deutschlands wurde. Chefredakteur war H. Zehrer , wichtige Mitarbeiter F. Fried (Pseudonym für F. F. Zimmermann) , G. Wirsing und E. W. Eschmann (auch unter dem Pseudonym L. Dingräve). Innenpolitisches Ziel des Tatkreises war ein sozial ausgerichteter deutscher Nationalstaat mit autoritärer Regierung. Außenpolitisch wurde die Zerstörung der Versailler Friedensordnung und eine deutsche Führungsstellung in einem föderativ zu gestaltenden Ostmittel- und Südosteuropa angestrebt. Nach dem 2. Weltkrieg fanden sich mehrere Mitglieder des Tatkreises (Zehrer, Fried) in der Redaktion der Tageszeitung „Die Welt“ zusammen. Tat .