tib ẹ tische Musik

die in den Klöstern Tibets ausgebildeten rituellen Gesänge, die besonders in der pentatonischen Struktur der Melodien Verbindungen zu Indien und China zeigen. Der mönchische Gesang ist charakterisiert durch melodisch komplizierte vokalische Einschübe, die extrem langsam und mit instrumentaler Zwischenbegleitung vorgetragen werden. Wichtige Instrumente der lamaistischen Kultmusik sind bis zu 4 m lange Trompeten, Maultrommeln aus Bambus, Glocken, Gongs und Becken, Kleintrompeten, Hörner, Klappertrommeln, verschiedene Flöten sowie Fidel- und Lauteninstrumente. Die weltlichen Lieder werden oft alternierend vorgetragen, wobei sich die beiden solistischen Stimmen gelegentlich überschneiden.