Tiefgefrierverfahren
industrielle Verfahren zum Tiefgefrieren von Lebensmitteln. Verwendet werden vor allem: 1. das Luftgefrierverfahren vor allem im Gefriertunnel bei stark erhöhter Luftgeschwindigkeit und Temperaturen von – 35 °C bis – 45 °C, geeignet für alle verpackten und unverpackten Lebensmittel beliebiger Gestalt. Für das Tiefgefrieren unverpackter kleinstückiger Lebensmittel wie Erbsen und Beerenobst, die einzeln im Kaltluftstrom von etwa – 40 °C schweben, wird das Fließbettgefrierverfahren verwendet. 2. das Kontaktgefrierverfahren für Gefriergut einheitlicher Höhe und Verpackung. Das Gefrieren erfolgt im doppelseitigen Kontakt mit Platten, durch die ein Kältemittel von ca. – 40 °C fließt. 3. das Gefrieren mit flüssigen Gasen wie Kohlendioxid ( – 78,5 °C) und Stickstoff ( – 196 °C), die z. B. im Tunnel, den das Gut auf einem Förderband durchläuft, versprüht werden.
Auch: Schnellgefrierverfahren