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westafrikanische Stadt in der Republik Mali, nördlich des Niger, 54 500 Einwohner; Altstadt (Weltkulturerbe seit 1988) mit pyramidenförmigen Bauten aus Lehm, Moscheen und Mausoleen (2012 größtenteils von Islamisten zerstört); Handelszentrum (Salzhandel), Flughafen. – Gegründet um 1000, bis ins 18./19. Jahrhundert das führende Kultur- und Handelszentrum des Inneren von Westafrika, 1990 – 1996 Aufstände der Tuareg, 2012 zunächst von Tuareg und später von Islamisten besetzt.

Auch: französisch Tombouctou