Trenndüsenverfahren
ein Verfahren zur Isotopentrennung (Urananreicherung), bei dem man ein Gasgemisch aus Uranhexafluorid UF 6 u. Helium unter hohem Druck u. mit hoher Geschwindigkeit aus einer Düse ausströmen lässt. Bei der anschließenden Umlenkung des Gasstroms um 180° zeigen die schwereren Moleküle eine größere Trägheit. Durch getrenntes Auffangen in zwei Fraktionen u. vielfache Wiederholung dieses Vorgangs erreicht man eine U 235-Anreicherung.