T

trübe

Wahrig

trü|be 〈Adj.; –r, am trübs|ten〉 oV trüb 1 unklar, undurchsichtig, milchig (Flüssigkeit, Glas) 2 glanzlos, matt (Augen, Metall) 3 mit wolkenbedecktem Himmel, regnerisch, dunstig (Tag, Wetter) 4 bedrückt, niedergeschlagen, lust– u. schwunglos, unfroh (Person) 5 bedenklich, ungünstig (Zeiten) ● der Spiegel hat ~ Stellen; ~ Tage 〈Meteor.〉 Tage mit einem durchschnittl. Bewölkungsgrad von mehr als 4 / 5 ● aussehen: die Zukunft sieht ~ aus; ~ vor sich hin schauen; sein: na, das ist aber weit hinein ~! 〈fig.; umg.〉 das ist aber schon ziemlich schlimm! ● im Trüben fischen 〈fig.; umg.〉 aus einer unklaren Lage Vorteil ziehen; ~ in die Zukunft schauen [<mhd. trüebe <ahd. truobi ”düster“; zu idg. *dher()– ”trüber Bodensatz (einer Flüssigkeit)“]

Quelle: Wahrig Wissenschaftslexikon

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