Übersetzungsmaschine
ein besonders programmierter Computer zur maschinellen Übersetzung des Inhalts gedruckter Texte von einer natürlichen Sprache in eine andere. Die 1. Stufe des Übersetzungsverfahrens besteht gewöhnlich in einer Wort-für-Wort-Übersetzung des Ausgangstextes ohne Berücksichtigung von Flexionsendungen und unter Beibehaltung der Wortstellung. Die 2. Stufe leistet, falls gewünscht, eine genauere Interpretation des Ausgangstextes, indem sie einige grammatische und semantische Mehrdeutigkeiten aufzulösen sucht. Die grundlegenden Gedanken stammen von dem Engländer A. D. Booth (1946) und dem Amerikaner W. Weaver (1949). Die maschinelle Übersetzung findet derzeit hauptsächlich bei Fachtexten mit reduziertem Sprachumfang Anwendung, eine Nachbearbeitung des Ergebnisses ist aber zumeist erfolgreich.