Unterströmungstheorie

von dem Geologen O. Ampferer (1906) aufgestellte, auch von R. Schwinner , E. Kraus , A. Rittmann u. a. vertretene geotektonische Hypothese, wonach Fließbewegungen (Konvektionsströmungen) in der zähplastischen Magmazone als Ursache der Krustenbewegungen angesehen werden. Nach heutiger Auffassung ist die Unterströmungstheorie eine wesentliche Ergänzung der Kontinentalverschiebungs- und Plattentektonik-Hypothese.