Vierte-Mai-Bewegung

eine Bewegung zur kulturellen und nationalen Erneuerung Chinas in den Jahren 1919 – 1921, die sich vor allem gegen die konfuzianische Traditionen wandte und die Übernahme westlicher Ideen und westlicher Demokratie propagierte. Ausgangspunkt war eine Studentendemonstration in Peking am 4. 5. 1919 gegen den Versailler Vertrag, der die ehemaligen deutsche Rechte und Territorien in China auf Japan übertrug. Viele Anhänger der Bewegung wandten sich später dem Marxismus zu.

Auch: chinesisch wu-si yundong