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Die Analphabetenquote ist im europäischen Vergleich hoch. Von der Regierung wurde daher beschlossen, die neunjährige Schulpflicht (für 6- bis 15-Jährige) auf zwölf Jahre zu erhöhen. Um das portugiesische Bildungswesen stärker auf europäisches Niveau zu bringen, sollen der Englischunterricht sowie der erweiterte Nachmittagsunterricht ausgebaut werden. Die öffentlichen Vor- und Grundschulen sind kostenlos, die sich daran anschließende dreijährige Ausbildung, die an einer Sekundarschule oder in Berufsbildungskursen absolviert werden kann, meist kostenpflichtig. Etwa ein Zehntel der Grundschüler und fast ein Fünftel der Sekundarschüler besuchen Privatschulen, die überwiegend von der Kirche getragen werden und staatlicher Kontrolle unterliegen. Die ältesten der 27 Universitäten sind die von Lissabon (1288 gegründet) und die von Coimbra (1290 gegründet).