Wasserrad

The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Wasserrad: Grundformen Wasserrad: Grundformen Als unterschlächtig oder oberschlächtig bezeichnet man das Wasserrad, je nachdem, ob das Wasser von unten oder von oben auf das Rad trifft. © wissenmedia eine einfache Wasserkraftmaschine, ein am Umfang mit Schaufeln oder Zellen versehenes Rad. Je nach Lage der Zuflussstelle des Wassers werden ober- , mittel- und unterschlächtige Wasserräder unterschieden. Beim oberschlächtigen Wasserrad erfolgt die Zuführung des Wassers am oberen Teil des Radumfanges; das Wasser wirkt in der Hauptsache durch seine Masse (Wirkungsgrad η ≈ 0,75). Beim mittelschlächtigen Wasserrad tritt das Wasser etwa in Achsenhöhe ein; dagegen wird beim unterschlächtigen Wasserrad das Wasser gegen den unteren Teil des Radumfanges geführt ( η ≈ 0,35). – Das Wasserrad ist die älteste Wasserkraftmaschine. Es wurde bereits im Altertum zum Antrieb von Mühlen verwendet; im Mittelalter und in der Neuzeit bis ins 18. Jahrhundert wurden mit ihm Hammerwerke (Schmiedehämmer- und einfache Werkzeugmaschinen angetrieben. Aufgrund des niedrigen Wirkungsgrades und der schlechten Regelbarkeit ist das Wasserrad von der wasserbetriebenen Turbine abgelöst worden.