Wehrverbände

militärähnlich organisierte, z. T. Wehrsport treibende Verbände, die in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg entstanden. Ihre Mitglieder waren hauptsächlich Kriegsteilnehmer; z. T. wurden sie von den Militärbehörden gefördert. Die meisten Wehrverbände lehnten die Weimarer Republik ab (Stahlhelm , Bund Wiking) oder standen ihr distanziert gegenüber ( Jungdeutscher Orden ) ; eindeutig republikanisch war nur das Reichsbanner . Als Wehrverbände im weiteren Sinne können auch die paramilitärischen Organisationen der KPD (Roter Frontkämpferbund) und der NSDAP ( SA und SS ) angesehen werden.

Wehrverbände in Österreich waren die rechten Heimwehren und der sozialistische Republikanische Schutzbund.