Wiesen
ursprünglich mit Gräsern und Futterpflanzen bestandene Flächen, landwirtschaftliche Kulturart, gekennzeichnet durch Dauerbesatz mit überwiegend horstbildenden Obergräsern neben Kräutern und Kleearten, die, gemäht, besonders zu Heu gemacht werden. Die Erträge schwanken je nach dem verfügbaren Wasser, besonders Grundwasser, erheblich (1000 – 6000 kg/ha). Naturwiesen leiden oft an zu hohem Grundwasserstand und sind deshalb mit geringwertigen Gräsern (Binsen, Seggen) bestanden. Kunstwiesen sind mit den Bodenverhältnissen angepassten Zuchtgräsern und Kleearten angesät worden. Wechselwiesen werden abwechselnd als Äcker oder Wiesen genutzt.