Wolf
Konrad, deutscher Filmregisseur, * 20. 10. 1925 Hechingen, † 7. 3. 1982 Berlin (Ost); Sohn von Friedrich Wolf , Bruder von Markus Wolf , 1934 – 1945 mit seinen Eltern in sowjetischer Emigration; führte nach Assistententätigkeit bei J. Ivens und K. Maetzig seit 1955 Regie; 1965 – 1982 Präsident der DDR-Akademie der Künste. Die erfolgreichsten Filme Wolfs behandeln Themen aus der nationalsozialistischen Zeit, setzen sich aber auch mit der DDR-Wirklichkeit auseinander: „Lissy“ 1957; „Sterne“ 1959; „Professor Mamlock“ 1961; „Der geteilte Himmel“ 1964; „Ich war neunzehn“ 1967; „Mama, ich lebe“ 1977; „Solo Sunny“ 1979.