Wolken
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia/Rita Reiser Wolken Wolken Quellwolken, Schichtwolken © wissenmedia/Rita Reiser The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Wolkenformen Wolkenformen Wolken werden aufgrund ihrer Höhe und ihrer Form in vier große Gruppen eingeteilt: hohe, mittlere, niedrige Wolken und solche von vertikaler Entwicklung. Hohe Wolken, wie Zirrus, treten über 5000 m auf, mittlere Wolken, wie Altostratus, zwischen 2000 und 7000 m. Niedrige Wolken, wie Nimbostratus, erscheinen unter 3000 m. Kumulonimbus und Kumulus sind Wolken von vertikaler Entwicklung (Gewitterwolken). © wissenmedia sichtbare Ansammlung von Wassertröpfchen (Wasserwolken) oder Eisteilchen (Eiswolken) oder einem Gemisch von beiden (Mischwolken) in der Atmosphäre, im übertragenen Sinn auch von Staub, Rauch u. a. kleinen Teilchen. Wolken entstehen, wenn die Wasserdampf enthaltende Luft beim Aufsteigen oder durch Zufuhr kälterer Luft abkühlt, bis der Sättigungspunkt überschritten wird und der Wasserdampf kondensiert. Voraussetzung für die Wolkenbildung ist das Vorhandensein von Kondensationskernen (z. B. Staubkörnchen, Pollen), an denen der Wasserdampf kondensieren kann. Die so entstandenen Wassertröpfchen werden nur bei starken Aufwinden größer als 0,02 mm. Bei stärkerem Anwachsen überwiegt die gravitative Kraft und es kommt zu Niederschlägen. Vom Nebel unterscheiden sich Wolken nur durch ihre Höhe vom Erdboden. Eine dichte Bewölkung hat auch einen großen Einfluss auf die Lufttemperatur. Eine Wolkendecke führt tagsüber durch teilweise Abschirmung der Sonnenstrahlung zu einer Abkühlung, nachts wirft sie aber einen Teil der von der Erde ausgehenden Wärmestrahlung zurück und sorgt so für einen Temperaturausgleich zwischen Tag und Nacht.
Die wichtigsten Grundformen der Wolkenbildung sind die Schichtwolken ( Stratus, Abkürzung St) , Haufenwolken ( Kumulus, Cumulus, Abkürzung Cu) , Federwolken (Zirrus, Cirrus, Abkürzung Ci) und Regenwolken ( Nimbostratus, Abkürzung Ns) . Im internationalen Wetterdienst werden entsprechend dem Internationalen Wolkenatlas nach der Höhenlage vier Wolkenfamilien mit insgesamt zehn Wolkengattungen unterschieden. Zur weiteren Kennzeichnung sind die Gattungen nach der Ausbildung in Arten und Unterarten unterteilt. Die Arten können oft spezifischen Wetterlagen zugeordnet werden und sind für die Wettervorhersage von großer Bedeutung, da sie Auskunft über die Windverhältnisse in der Höhe geben.