Zeh
Juli, deutsche Schriftstellerin und Juristin, * 30. 6. 1974 Bonn; Studium des Europa- und Völkerrechts; Absolventin des Leipziger Literaturinstituts; Auslandsaufenthalte u. a. bei den Vereinten Nationen in New York, in Krakau sowie in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina; 2001 vielbeachtetes Romandebüt („Adler und Engel“); zahlreiche Essays und journalistische Beiträge zu aktuellen gesellschaftspolitischen, juristischen und literarischen Themen; verhandelt in ihrem thematisch vielfältigen Werk vor allem die Frage nach den Wertesystemen der heutigen Zeit: „Die Stille ist ein Geräusch. Eine Fahrt durch Bosnien“ 2002; „Spieltrieb“ 2004; „Alles auf dem Rasen. Kein Roman“ 2006; „Schilf“ 2007; „Corpus delicti“ (Theaterstück) 2007; „Das Land der Menschen“ (Kinderbuch) 2008; „Nullzeit“ 2012.