Zentrale Erfassungsstelle (Salzgitter)
1961 eingerichtete Behörde, deren Aufgabe die Sammlung von Hinweisen auf Gewaltanwendungen sowohl an den Grenzen als auch im Strafvollzug der DDR war; 1990 in Zentrale Beweis- und Dokumentationsstelle umbenannt. Bis zur Einstellung 1992 sammelte die Behörde rund 42 000 Akten über Gewalttaten. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die Akten den zuständigen Staatsanwaltschaften übergeben.
Auch: eigentlich Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen in Salzgitter