Zwinger
bei mittelalterlichen Befestigungen das von den Ringmauern eingeschlossene, oft mit Tiergehegen (Bärenzwinger) ausgestattete Gelände, auf dem mit Vorliebe ritterliche Spiele ausgetragen wurden; danach benannt der Dresdner Zwinger, ein weiter, für höfische Festlichkeiten bestimmter Platz, den von Pavillonbauten unterbrochene Galerien umrahmen. In diesem 1711 – 1722 im Auftrag Augusts des Starken von D. Pöppelmann und B. Permoser geschaffenen Meisterwerk des deutschen Barocks verbinden sich harmonisch Architekturformen und figürliche Plastik. Im Februar 1945 durch Luftangriffe schwer beschädigt, inzwischen nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut.