Zollinger-Ellison-Syndrom
Zollinger-Ellison-Syndrom eine Erkrankung, bei der sich im Magen-Darm-Trakt gutartige oder bösartige innersekretorisch aktive Tumoren entwickeln, die Gastrin absondern. Durch das Überangebot an Gastrin produziert die Magenschleimhaut zu viel Magensäure; in der Folge bilden sich Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre, in deren Verlauf es zu Komplikationen wie Blutungen oder Perforationen kommen kann. Die Therapie besteht in der operativen Entfernung des meist in der Bauchspeicheldrüse gelegenen Tumors. Haben sich bereits Metastasen gebildet, wird evtl. auch eine Chemotherapie vorgenommen. <div class="geslex_bg_