aufgehen
auf|
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 47
- Sachgebiet
- I. 〈o. Obj.〉 1. sich öffnen; die Rosen sind aufgegangen; ein Furunkel geht auf; dein Zopf geht auf; der Verband, der Knoten ist aufgegangen; jetzt sind mir die Augen aufgegangen 〈übertr.〉 jetzt erkenne ich die Wahrheit, jetzt wird es mir klar 2. am Himmel erscheinen; der Mond, die Sonne geht auf; mir geht ein Licht auf 〈übertr.〉 jetzt verstehe ich die Sache 3. keimen, sprießen; die Saat ist aufgegangen 4. anschwellen, in die Höhe gehen; der Hefeteig geht auf 5. ein glattes Ergebnis ohne Rest ergeben; die Rechnung geht (nicht) auf; deine Rechnung ist nicht aufgegangen 〈übertr.〉 die Sache hat sich nicht so entwickelt, wie du es dir gedacht hast 6. 〈Jägerspr.〉 wieder beginnen; im Juli geht die Jagd auf II. 〈mit Dat. und Akk.〉 etwas geht jmdm. auf wird jmdm. verständlich, klar; jetzt geht mir auf, was er gemeint hat; ihm geht erst jetzt auf, was er für eine Verantwortung zu tragen hat
Bedeutungen
sich öffnen;
jetzt erkenne ich die Wahrheit, jetzt wird es mir klar
〈übertr.〉
- die Rosen sind aufgegangen; ein Furunkel geht auf; dein Zopf geht auf; der Verband, der Knoten ist aufgegangen; jetzt sind mir die Augen aufgegangen
am Himmel erscheinen;
jetzt verstehe ich die Sache
〈übertr.〉
- der Mond, die Sonne geht auf; mir geht ein Licht auf
keimen, sprießen;
- die Saat ist aufgegangen
anschwellen, in die Höhe gehen;
- der Hefeteig geht auf
ein glattes Ergebnis ohne Rest ergeben;
die Sache hat sich nicht so entwickelt, wie du es dir gedacht hast
〈übertr.〉
- die Rechnung geht (nicht) auf; deine Rechnung ist nicht aufgegangen
wieder beginnen;
- im Juli geht die Jagd auf