auslassen

aus|

Grammatik
Verb (Tätigkeitswort), Konj. 75
Sachgebiet
I. 〈mit Akk.〉 1. weglassen, wegfallen lassen, nicht schreiben, nicht aussprechen; einen Buchstaben a. 2. → ablassen (I 1) 3. 〈bayr.–österr.〉 a) von der Leine lassen, frei herumlaufen lassen; einen Hund a. b) loslassen; einen Griff, Hebel a.; lass meine Hand aus! 4. flüssig werden lassen; Butter, Speck a. 5. durch Auftrennen der Naht herunterlassen; den Saum (am Rock, Ärmel) a. 6. vorübergehen lassen, auf etwas verzichten; er lässt keine Gelegenheit aus, um eine Rede zu halten 7. etwas an jmdm. a. etwas ungehemmt äußern und jmdn. spüren lassen; seinen Unmut, seine schlechte Laune an jmdm. a. II. 〈refl.〉 sich a. sich ausführlich äußern; sich über das Wetter, über ein Buch a.

Bedeutungen

  1. weglassen, wegfallen lassen, nicht schreiben, nicht aussprechen;

    • einen Buchstaben a.
  2. 2. → ablassen (I 1)

  3. von der Leine lassen, frei herumlaufen lassen;

    loslassen;

    • einen Hund a.
    • einen Griff, Hebel a.; lass meine Hand aus!
  4. flüssig werden lassen;

    • Butter, Speck a.
  5. durch Auftrennen der Naht herunterlassen;

    • den Saum (am Rock, Ärmel) a.
  6. vorübergehen lassen, auf etwas verzichten;

    • er lässt keine Gelegenheit aus, um eine Rede zu halten
  7. etwas ungehemmt äußern und jmdn. spüren lassen;

    • etwas an jmdm. a.
    • seinen Unmut, seine schlechte Laune an jmdm. a.

Redewendungen

  • ablassen (I 1)