ausziehen
aus|
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 187
- Sachgebiet
- I. 〈mit Akk.; hat ausgezogen〉 1. etwas a. a) herausziehen; einen Nagel a. b) durch Auseinanderziehen der ineinandergeschobenen Teile länger machen; einen Tisch a.; ein Stativ a. c) durch Auskochen herauslösen; Pflanzenstoffe a. d) vom Körper nehmen, ablegen; Ggs. anziehen (I 1d); den Mantel a. e) zu einer Linie ziehen, nachzeichnen; eine punktierte Linie a.; Umrisse mit Tusche a. 2. jmdn. a. a) jmdm. die Kleider vom Körper nehmen b) 〈übertr., ugs.〉 ausplündern, zu viel Geld von jmdm. verlangen II. 〈mit Dat. und Akk.; hat ausgezogen〉 jmdm. etwas a. 1. herausziehen; jmdm. einen Zahn, einen Splitter a. 2. vom Körper nehmen; jmdm. (oder sich) die Kleider a. III. 〈o. Obj.; ist ausgezogen〉 1. hinaus–, wegziehen, weggehen, wegmarschieren, in die Fremde gehen; er zog aus, um Abenteuer zu suchen 2. eine Wohnung für immer verlassen
Bedeutungen
herausziehen;
durch Auseinanderziehen der ineinandergeschobenen Teile länger machen;
durch Auskochen herauslösen;
vom Körper nehmen, ablegen;
zu einer Linie ziehen, nachzeichnen;
- etwas a.
- einen Nagel a.
- einen Tisch a.; ein Stativ a.
- Pflanzenstoffe a.
- den Mantel a.
- eine punktierte Linie a.; Umrisse mit Tusche a.
jmdm. die Kleider vom Körper nehmen
ausplündern, zu viel Geld von jmdm. verlangen
- jmdn. a.
herausziehen;
- jmdm. einen Zahn, einen Splitter a.
vom Körper nehmen;
- jmdm. (oder sich) die Kleider a.
hinaus–, wegziehen, weggehen, wegmarschieren, in die Fremde gehen;
- er zog aus, um Abenteuer zu suchen
eine Wohnung für immer verlassen
Gegensätze: anziehen (I 1d);