Bausch
Bausch
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 2
- Herkunft
- [< mhd. busch „Wulst, Gewölbtes“; in der Wendung in B. und Bogen steht Bausch als das „Gewölbte, Dicke“, mithin das „Zuviel“, dem Bogen, dem „Flachen, nach innen Gewölbten“, also dem „Zuwenig“ gegenüber; bei einem Kauf in Bausch und Bogen wird also nicht im Einzelnen abgerechnet, sondern ein Zuviel an der einen Stelle wird durch ein Zuwenig an einer andern Stelle ausgeglichen] (mhd.)
Bedeutungen
dickes Stück (eines weichen Stoffes;
〈österr.〉
- Watte~);
zusammengeknülltes Stück
- (Papier~, Stoff~)
Verdickung, Wulst, Polster;
alles in einem, ohne Rücksicht auf Einzelheiten;
insgesamt verurteilen, ohne Einzelheiten zu berücksichtigen
- in B. und Bogen
- etwas in B. und Bogen verdammen