drücken
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 1
- Sachgebiet
- I. 〈mit Akk.〉 1. etwas oder jmdn. d. a) fest umschließen oder fest berühren und Druck (I 1) ausüben; einen Hebel, Knopf d.; jmdn. d. jmdn. herzlich umarmen; jmdm. die Hand d.; jmdn. an sich d. b) 〈Jägerspr.〉 Wild d. Wild in der Dickung ohne Lärm treiben c) durch Druck (I 1) an eine Stelle bringen; das Taschentuch auf eine Wunde, an die Augen d.; jmdn. zu Boden, an die Wand d. 2. etwas d. a) 〈Jargon〉 einspritzen; Rauschgift d. b) etwas an, auf, in etwas d. etwas mit Druck (I 1) auf etwas einwirken lassen; einen Stempel auf ein Papier d.; jmdm. einen feuchten Kuss auf die Stirn d. c) etwas aus etwas d. etwas durch Druck aus etwas herauslösen; Saft aus einer Zitrone d.; einen Splitter aus einer Wunde d.; sich das Wasser aus den Haaren d. 3. jmdn. d. auf jmdn. Druck ausüben, jmdn. sich nicht frei entfalten, nicht frei arbeiten lassen; jmdn. im Gehalt d. jmdm. weniger Gehalt zahlen als man ihm vom Prinzip her zahlen müsste II. 〈o. Obj.〉 1. schwer lasten; die Schwüle drückt 2. einen Druck ausüben; mein rechter Schuh drückt; fest, kräftig d.; eine Speise drückt im Magen; die Stimmung dort drückt aufs Gemüt 〈ugs.〉 3. beengen, beklemmen; der Schuh drückt an der Ferse III. 〈refl.〉 sich d., sich vor, von, um etwas d. einer Aufgabe, Arbeit aus dem Weg gehen, sich ihr entziehen
Bedeutungen
fest umschließen oder fest berühren und Druck (I 1) ausüben;
jmdn. herzlich umarmen;
Wild in der Dickung ohne Lärm treiben
durch Druck (I 1) an eine Stelle bringen;
- etwas oder jmdn. d.
- einen Hebel, Knopf d.; jmdn. d.
- jmdm. die Hand d.; jmdn. an sich d.
- Wild d.
- das Taschentuch auf eine Wunde, an die Augen d.; jmdn. zu Boden, an die Wand d.
einspritzen;
etwas mit Druck (I 1) auf etwas einwirken lassen;
etwas durch Druck aus etwas herauslösen;
- etwas d.
- Rauschgift d.
- etwas an, auf, in etwas d.
- einen Stempel auf ein Papier d.; jmdm. einen feuchten Kuss auf die Stirn d.
- etwas aus etwas d.
- Saft aus einer Zitrone d.; einen Splitter aus einer Wunde d.; sich das Wasser aus den Haaren d.
auf jmdn. Druck ausüben, jmdn. sich nicht frei entfalten, nicht frei arbeiten lassen;
jmdm. weniger Gehalt zahlen als man ihm vom Prinzip her zahlen müsste
- jmdn. d.
- jmdn. im Gehalt d.
schwer lasten;
- die Schwüle drückt
einen Druck ausüben;
〈ugs.〉
- mein rechter Schuh drückt; fest, kräftig d.; eine Speise drückt im Magen; die Stimmung dort drückt aufs Gemüt
beengen, beklemmen;
- der Schuh drückt an der Ferse