erschöpfen

er|

Grammatik
Verb (Tätigkeitswort), Konj. 1
Sachgebiet
I. 〈mit Akk.〉 1. etwas e. a) bis zum letzten Stück verbrauchen; unsere Vorräte sind erschöpft b) bis in die letzten Einzelheiten untersuchen, erörtern; ein Thema e.; einen Sachverhalt ~d darstellen 2. etwas oder jmdn. e. bis an die Grenze des Möglichen, der Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen, anstrengen, ermüden; seine Kräfte, die Kräfte eines Tieres e.; diese Arbeit erschöpft mich; ich bin (völlig) erschöpft; er macht einen erschöpften Eindruck II. 〈refl.〉 sich e. 1. aufhören, zu Ende gehen; unser Gesprächsstoff hat sich, unsere Austauschmöglichkeiten haben sich erschöpft 2. sich verausgaben; er redet viel über seinen Beruf, aber damit erschöpft er sich auch weiter weiß er nichts zu sagen 3. sich in etwas e. in etwas (ausschließlich) bestehen; seine Tätigkeit erschöpft sich darin, dass er die Aufträge der anderen ausführt

Bedeutungen

  1. bis zum letzten Stück verbrauchen;

    bis in die letzten Einzelheiten untersuchen, erörtern;

    • etwas e.
    • unsere Vorräte sind erschöpft
    • ein Thema e.; einen Sachverhalt ~d darstellen
  2. bis an die Grenze des Möglichen, der Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen, anstrengen, ermüden;

    • etwas oder jmdn. e.
    • seine Kräfte, die Kräfte eines Tieres e.; diese Arbeit erschöpft mich; ich bin (völlig) erschöpft; er macht einen erschöpften Eindruck
  3. aufhören, zu Ende gehen;

    • unser Gesprächsstoff hat sich, unsere Austauschmöglichkeiten haben sich erschöpft
  4. sich verausgaben;

    weiter weiß er nichts zu sagen

    • er redet viel über seinen Beruf, aber damit erschöpft er sich auch
  5. in etwas (ausschließlich) bestehen;

    • sich in etwas e.
    • seine Tätigkeit erschöpft sich darin, dass er die Aufträge der anderen ausführt