Finger

Grammatik
maskulinum, Dekl. 5

Bedeutungen

  1. jedes der fünf Glieder der Hand

    gern etwas haben wollen;

    nicht helfen, nichts tun, um zu helfen;

    etwas tun, was einem Schaden bringt;

    er hat viele Geliebte, viele Liebschaften;

    wenn man ihm ein kleines Zugeständnis macht, will er gleich alles;

    stehlen;

    das ist doch völlig klar;

    jmdn. bei einer Arbeit streng beaufsichtigen;

    jmdn. zurechtweisen;

    ich habe das nicht aus der Luft gegriffen, es ist wirklich wahr;

    er ist daran beteiligt;

    damit will ich nichts zu tun haben;

    ist er nachgiebig, tut er alles

    〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉

    • (Mittel~, Ring~, Zeige~); sich die F., sich alle F. nach etwas ablecken
    • keinen F. rühren, krumm machen
    • sich die F. verbrennen
    • er hat an jedem F. eine
    • F. breit
    • wenn man ihm den kleinen F. gibt, nimmt er gleich die ganze Hand
    • lange F. machen
    • das kann man sich an den (fünf) ~n abzählen, dass das nicht stimmt
    • jmdm. auf die F. sehen
    • jmdm. auf die F. klopfen
    • ich habe mir das nicht aus den ~n gesogen
    • er hat dabei die F. im Spiel
    • davon lass ich die F.
    • wenn man es richtig anfängt, kann man ihn um den F. wickeln
  2. etwas, das einem Finger ähnelt;

    • F. eines Handschuhs; F. einer Halbinsel

Redewendungen

  • Fingerbreit;