fühlen

füh|

Grammatik
Verb (Tätigkeitswort), Konj. 1
Sachgebiet
I. 〈mit Akk.〉 1. mit dem Tastsinn wahrnehmen, körperlich spüren; eine Berührung, einen Schmerz f.; Hunger, Durst f. 2. seelisch empfinden; ich fühle, dass er nicht die Wahrheit sagt; das kann man nicht erklären, das muss man f.; Mitleid, Liebe, Hass f. 3. tastend feststellen; ich fühlte einen Widerstand, eine Verdickung II. 〈mit Präp.obj.〉 mit jmdm. f. verstehen, wie jmdm. zumute ist; nach etwas f. tasten, um das Vorhandensein von etwas festzustellen; er fühlte nach dem Geldschein und er war noch da III. 〈refl.〉 sich f. 1. eine bestimmte Empfindung haben, einen bestimmten Zustand in sich wahrnehmen; er fühlt sich krank, gesund, glücklich; ich fühle mich schon besser; er fühlt sich schuldig; er fühlt sich betrogen; ich fühle mich nicht berufen, hier einzugreifen; er fühlt sich für sie verantwortlich 2. 〈ugs.〉 stolz sein, sich wichtig vorkommen; er fühlt sich (weil er …)

Bedeutungen

  1. mit dem Tastsinn wahrnehmen, körperlich spüren;

    • eine Berührung, einen Schmerz f.; Hunger, Durst f.
  2. seelisch empfinden;

    • ich fühle, dass er nicht die Wahrheit sagt; das kann man nicht erklären, das muss man f.; Mitleid, Liebe, Hass f.
  3. tastend feststellen;

    • ich fühlte einen Widerstand, eine Verdickung
  4. eine bestimmte Empfindung haben, einen bestimmten Zustand in sich wahrnehmen;

    • er fühlt sich krank, gesund, glücklich; ich fühle mich schon besser; er fühlt sich schuldig; er fühlt sich betrogen; ich fühle mich nicht berufen, hier einzugreifen; er fühlt sich für sie verantwortlich
  5. stolz sein, sich wichtig vorkommen;

    • er fühlt sich (weil er …)