Grütze
- Grammatik
- femininum, Dekl. 11
- Herkunft
- [urspr. bedeutete die Wendung Grütze im Kopf haben „keinen Verstand haben“, d. h. „keinen feinen Verstand haben“ oder „nur einen groben Verstand haben“, im Hinblick auf die grobgemahlenen Getreidekörner der Grütze; allmählich wandelte sich dann Grütze zu „Verstand schlechthin“; → Grützkopf]
Bedeutungen
ausgehülste, geschrotete Körner in der Stärke zwischen Grieß und Graupen (aus Buchweizen, Hafer, Hirse und Gerste, gestampft zur Herstellung breiartiger Speisen);
Gericht aus Grieß oder Sago, das in Johannisbeer– und Himbeersaft weichgekocht wird
- rote G.
Verstand;
〈ugs.〉
- er hat G., hat keine G. im Kopf; dazu braucht man ein bisschen mehr G.