Grütze

Grammatik
femininum, Dekl. 11
Herkunft
[urspr. bedeutete die Wendung Grütze im Kopf haben „keinen Verstand haben“, d. h. „keinen feinen Verstand haben“ oder „nur einen groben Verstand haben“, im Hinblick auf die grobgemahlenen Getreidekörner der Grütze; allmählich wandelte sich dann Grütze zu „Verstand schlechthin“; → Grützkopf]

Bedeutungen

  1. ausgehülste, geschrotete Körner in der Stärke zwischen Grieß und Graupen (aus Buchweizen, Hafer, Hirse und Gerste, gestampft zur Herstellung breiartiger Speisen);

    Gericht aus Grieß oder Sago, das in Johannisbeer– und Himbeersaft weichgekocht wird

    • rote G.
  2. Verstand;

    〈ugs.〉

    • er hat G., hat keine G. im Kopf; dazu braucht man ein bisschen mehr G.