Himmel
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 5
Bedeutungen
Luftraum über der Erde, der als Halbkugel wahrgenommen wird;
die Sonne scheint, es ist strahlendes Wetter;
es beginnt stark zu regnen;
in Griechenland;
das kam völlig unerwartet;
jmdn. übertrieben loben;
er stand plötzlich da,
er stand völlig fassungslos, verständnislos da;
das ist empörend
〈geh.〉, 〈übertr.〉, 〈poet.〉, 〈ugs.〉, 〈auch〉, 〈ugs.〉
- bewölkter, bedeckter, klarer H.; der H. klärt sich auf, zieht sich zu; die Sonne steht hoch am H.; der H. lacht
- der H. öffnet seine Schleusen
- unter dem H. Griechenlands
- das kam wie der Blitz aus heiterm H.
- jmdn. in den H. heben
- er stand da wie vom H. gefallen
- das stinkt zum H.
Aufenthaltsort Gottes oder der Götter sowie
der Seligen, Paradies;
zwei Kinderspiele: Hüpfspiel und Faltspiel;
sie lebt dort in sehr glücklichen Verhältnissen;
jmdm. ein sehr glückliches Leben versprechen;
tief enttäuscht, ernüchtert werden;
ins Paradies aufgenommen werden;
Großvater ist tot
sehr glücklich, sehr verliebt sein
〈nach christl. Lehre〉, 〈als Erklärung für kleine Kinder〉
- Gott im H.; H. und Hölle
- sie hat dort den H. auf Erden
- jmdm. den H. auf Erden versprechen
- aus allen ~n fallen, stürzen
- in den H. kommen
- Großvater ist im H.
- sich im siebenten H. fühlen
Gott, Schicksal;
alles versuchen, was nur möglich ist;
〈Ausrufe der Bestürzung〉, 〈Fluch〉
- du lieber H.!, gerechter H.!, gütiger H.!
- H. und Hölle in Bewegung setzen
- der H. bewahre uns davor!; H., Herrgott, Sakrament!
Dach aus Stoff (z. B. über dem Bett;
- Bett~)
unter dem Dach befestigte Verkleidung aus Stoff, Kunststoff o. Ä.
Gegensätze: Hölle;