identifizieren

iden|

Grammatik
Verb (Tätigkeitswort), femininum, Konj. 3
Formen
Gen. Sg. , –, Nom. Pl. , nur Sg.
Herkunft
[< lat. identitas „Wesenseinheit“ (zu idem „der–, dasselbe“) und facere (in Zus. …ficere) „machen“] (lat.)
Sachgebiet
I. 〈mit Akk.〉 1. etwas oder jmdn. i. erkennen, wer jmd. ist, was etwas ist; einen Verdächtigen als den Täter i.; ein Messer als Mordwaffe i.; eine Zeichnung als Werk Dürers i. 2. etwas mit etwas i. etwas mit etwas gleichsetzen, etwas als dasselbe wie etwas (anderes) betrachten; man kann diese eher spontane Äußerung kaum mit seiner wirklichen Überzeugung i. II. 〈refl.〉 sich mit etwas i. voll mit etwas übereinstimmen (und sich dafür einsetzen); er identifiziert sich mit seiner Arbeit; sich mit jmdm. i. genau das gleiche denken, fühlen wie jmd., sich in jmds. Lage versetzen; in einem Theaterstück identifiziert er sich sofort mit dem Helden auf der Bühne

Bedeutungen

  1. erkennen, wer jmd. ist, was etwas ist;

    • etwas oder jmdn. i.
    • einen Verdächtigen als den Täter i.; ein Messer als Mordwaffe i.; eine Zeichnung als Werk Dürers i.
  2. etwas mit etwas gleichsetzen, etwas als dasselbe wie etwas (anderes) betrachten;

    • etwas mit etwas i.
    • man kann diese eher spontane Äußerung kaum mit seiner wirklichen Überzeugung i.