Knopf

Grammatik
maskulinum, Dekl. 2
Herkunft
[zu 1: nach der volkstüml. Sitte, die Knöpfe am Kleidungsstück nacheinander zu berühren und dabei abwechselnd „Ja“ und „Nein“ zu sagen; die letzte Aussage gilt dann als entscheidend]

Bedeutungen

  1. (meist rundes, scheibenförmiges) Gebilde, das dazu dient, Kleidungsstücke zu verschließen (indem man es durch das Knopfloch steckt);

    das kannst du entscheiden, wie du willst (es ist ganz gleichgültig)

    〈ugs.〉

    • einen K. annähen; die Knöpfe öffnen, schließen; das kannst du dir an den Knöpfen abzählen
  2. 2. 〈oberdt.〉 → Knospe; die Rosen haben schon Knöpfe

    • die Rosen haben schon Knöpfe
  3. 3. 〈oberdt.〉 → Knoten; einen K. in einen Faden machen

    • einen K. in einen Faden machen
  4. runder Teil eines Gerätes, mit dem dieses betätigt wird

    dieses Gerät läuft vollautomatisch

    〈ugs.〉

    • (Klingel~, Tür~); man braucht bei diesem Gerät nur noch auf den K. zu drücken
  5. (sehr kleiner) Mensch (der mehr scheinen will, als er ist);

    • so ein kleiner K.
  6. Geld;

    • Knöpfe
    • für die paar Knöpfe rackere ich mich nicht ab

Redewendungen

  • Knospe;
  • Knoten;