Knopf
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 2
- Herkunft
- [zu 1: nach der volkstüml. Sitte, die Knöpfe am Kleidungsstück nacheinander zu berühren und dabei abwechselnd „Ja“ und „Nein“ zu sagen; die letzte Aussage gilt dann als entscheidend]
Bedeutungen
(meist rundes, scheibenförmiges) Gebilde, das dazu dient, Kleidungsstücke zu verschließen (indem man es durch das Knopfloch steckt);
das kannst du entscheiden, wie du willst (es ist ganz gleichgültig)
〈ugs.〉
- einen K. annähen; die Knöpfe öffnen, schließen; das kannst du dir an den Knöpfen abzählen
2. 〈oberdt.〉 → Knospe; die Rosen haben schon Knöpfe
- die Rosen haben schon Knöpfe
3. 〈oberdt.〉 → Knoten; einen K. in einen Faden machen
- einen K. in einen Faden machen
runder Teil eines Gerätes, mit dem dieses betätigt wird
dieses Gerät läuft vollautomatisch
〈ugs.〉
- (Klingel~, Tür~); man braucht bei diesem Gerät nur noch auf den K. zu drücken
(sehr kleiner) Mensch (der mehr scheinen will, als er ist);
- so ein kleiner K.
Geld;
- Knöpfe
- für die paar Knöpfe rackere ich mich nicht ab
Redewendungen
- Knospe;
- Knoten;