nachgeben
nach|
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 45
- Sachgebiet
- I. 〈o. Obj.〉 1. (auf Druck, Zug hin) sich biegen, sich wölben, sich ausdehnen; das Polster gibt nach 2. schlaff, locker werden, zurückweichen; der Boden unter seinen Füßen gab plötzlich nach 3. den Widerstand aufgeben, nach anfänglichem Widerstand einverstanden sein; der Klügere gibt nach; schließlich, endlich gab er nach II. 〈mit Dat. und Akk.〉 1. jmdm. etwas n. jmdm. etwas (bei Tisch) nochmals, zusätzlich geben; jmdm. Gemüse, Kartoffeln, Fleisch n. 2. jmdm. nichts n. jmdm. gleichkommen; er gibt seinem Bruder an Fleiß, Ausdauer, Faulheit, Frechheit nichts nach III. 〈mit Dat.〉 einer Sache n. einer Sache folgen, ihr nicht widerstehen, ihr erliegen; einer Laune, einem Impuls n.; der Versuchung n.; seinem Schlafbedürfnis, seiner Müdigkeit n.; jmds. Bitten n. das tun, was jmd. erbittet
Bedeutungen
(auf Druck, Zug hin) sich biegen, sich wölben, sich ausdehnen;
- das Polster gibt nach
schlaff, locker werden, zurückweichen;
- der Boden unter seinen Füßen gab plötzlich nach
den Widerstand aufgeben, nach anfänglichem Widerstand einverstanden sein;
- der Klügere gibt nach; schließlich, endlich gab er nach
jmdm. etwas (bei Tisch) nochmals, zusätzlich geben;
- jmdm. etwas n.
- jmdm. Gemüse, Kartoffeln, Fleisch n.
jmdm. gleichkommen;
- jmdm. nichts n.
- er gibt seinem Bruder an Fleiß, Ausdauer, Faulheit, Frechheit nichts nach