Nerv

Grammatik
maskulinum, Dekl. 12
Herkunft
[< lat. nervus „Sehne“] (lat.)

Bedeutungen

  1. faser– oder faserbündelartiges Gebilde zur Weiterleitung von Reizen im Körper;

    der ist nicht aus der Ruhe zu bringen;

    der ist wohl verrückt?!;

    durch nichts aus der Ruhe zu bringen sein;

    ich kann das nicht tun, das ertrage ich nicht;

    das verlangt viel seelische Kraft, viel Selbstbeherrschung;

    die Ruhe bewahren;

    die Selbstbeherrschung, die Fassung verlieren;

    der Lärm, dieser Mensch ist mir äußerst lästig, macht mich nervös;

    du machst mich kribblig, nervös

    〈ugs., bewundernd〉, 〈abwertend〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉

    • der hat ~en!
    • eiserne, schwache ~en haben; keine ~en haben
    • ich habe nicht die (erg.: starken) ~en, das zu tun
    • das kostet ~en
    • die ~en behalten
    • die ~en verlieren
    • der Lärm, dieser Mensch geht, fällt mir auf die ~en
    • du raubst mir noch den letzten N.
  2. Ader, Rippe des Blattes

  3. Ader im Flügel der Insekten

  4. Verständnis, Sinn;

    • dafür habe ich wirklich keinen N.
  5. kritische, empfindliche Stelle, wunder Punkt;

    • den N. von etwas treffen; bei jmdm. einen N. treffen
  6. Lust;

    〈übertr., ugs.〉

    • darauf habe ich keinen N.