Nerv
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 12
- Herkunft
- [< lat. nervus „Sehne“] (lat.)
Bedeutungen
faser– oder faserbündelartiges Gebilde zur Weiterleitung von Reizen im Körper;
der ist nicht aus der Ruhe zu bringen;
der ist wohl verrückt?!;
durch nichts aus der Ruhe zu bringen sein;
ich kann das nicht tun, das ertrage ich nicht;
das verlangt viel seelische Kraft, viel Selbstbeherrschung;
die Ruhe bewahren;
die Selbstbeherrschung, die Fassung verlieren;
der Lärm, dieser Mensch ist mir äußerst lästig, macht mich nervös;
du machst mich kribblig, nervös
〈ugs., bewundernd〉, 〈abwertend〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉
- der hat ~en!
- eiserne, schwache ~en haben; keine ~en haben
- ich habe nicht die (erg.: starken) ~en, das zu tun
- das kostet ~en
- die ~en behalten
- die ~en verlieren
- der Lärm, dieser Mensch geht, fällt mir auf die ~en
- du raubst mir noch den letzten N.
Ader, Rippe des Blattes
Ader im Flügel der Insekten
Verständnis, Sinn;
- dafür habe ich wirklich keinen N.
kritische, empfindliche Stelle, wunder Punkt;
- den N. von etwas treffen; bei jmdm. einen N. treffen
Lust;
〈übertr., ugs.〉
- darauf habe ich keinen N.