Pferd

Pfe

Grammatik
neutrum, Dekl. 1
Herkunft
[< ahd. pfärit, prärfrit < mlat. paraveredus „Beipferd“, aus dem Gallischen] (ahd.)

Bedeutungen

  1. einzehiger Unpaarhufer mit langem Schweifhaar;

    das ist kaum erträglich;

    hart arbeiten;

    mach nicht solche Unruhe, sei nicht so aufgeregt!;

    eine Arbeit in der falschen Reihenfolge anfangen;

    er hat die Beherrschung verloren;

    mit ihm kann man alles wagen, er ist kameradschaftlich, er lässt einen nicht im Stich;

    er hat den Betreffenden falsch eingeschätzt, er ist von dem Betreffenden enttäuscht worden

    〈geh. oder oberdt.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉

    • das hält ja kein P. aus
    • arbeiten wie ein P.
    • mach mir die ~e nicht scheu!
    • ein P. am Schwanz aufzäumen
    • mit ihm sind die ~e durchgegangen
    • mit ihm kann man ~e stehlen
    • er hat aufs falsche P. gesetzt
  2. Turngerät aus Lederpolster mit zwei Griffen auf vier (in der Höhe verstellbaren) Beinen

  3. 3. 〈Schach〉 → Springer (4)

Redewendungen

  • Springer (4)

Synonyme: 〈geh. oder oberdt.〉 Ross;