Pferd
Pfe
- Grammatik
- neutrum, Dekl. 1
- Herkunft
- [< ahd. pfärit, prärfrit < mlat. paraveredus „Beipferd“, aus dem Gallischen] (ahd.)
Bedeutungen
einzehiger Unpaarhufer mit langem Schweifhaar;
das ist kaum erträglich;
hart arbeiten;
mach nicht solche Unruhe, sei nicht so aufgeregt!;
eine Arbeit in der falschen Reihenfolge anfangen;
er hat die Beherrschung verloren;
mit ihm kann man alles wagen, er ist kameradschaftlich, er lässt einen nicht im Stich;
er hat den Betreffenden falsch eingeschätzt, er ist von dem Betreffenden enttäuscht worden
〈geh. oder oberdt.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉, 〈ugs.〉
- das hält ja kein P. aus
- arbeiten wie ein P.
- mach mir die ~e nicht scheu!
- ein P. am Schwanz aufzäumen
- mit ihm sind die ~e durchgegangen
- mit ihm kann man ~e stehlen
- er hat aufs falsche P. gesetzt
Turngerät aus Lederpolster mit zwei Griffen auf vier (in der Höhe verstellbaren) Beinen
3. 〈Schach〉 → Springer (4)
Redewendungen
- Springer (4)
Synonyme: 〈geh. oder oberdt.〉 Ross;