Rand1

Grammatik
maskulinum, Dekl. 4
Herkunft
[zu 1: zu Rand „Ufer (des Flusses)“, also eigtl. „nicht ans Ufer gelangen, nicht anlegen können“]

Bedeutungen

  1. Begrenzung, Grenzstreifen (eines Gegenstandes oder Gebietes);

    nebenbei;

    das versteht sich von selbst;

    sehr alt oder todkrank sein;

    dem Ruin nahe sein;

    sehr fröhlich und ausgelassen sein;

    • der R. des Stuhles, des Tellers; am ~e
    • am ~e der Stadt wohnen; das versteht sich am ~e
    • am ~e des Grabes stehen
    • am ~e des Ruins stehen
    • außer R. und Band sein
    • zu ~e
  2. Einfassung;

    • eine Brille ohne R.
  3. dunkle Halbkreise (unter den Augen)

    • Ränder
  4. unbedruckter oder unbeschriebener Streifen (der Seite) neben einem Text;

    • einen R. freilassen; etwas an den R. schreiben
  5. Mund;

    er tut sich immer wichtig

    • halt deinen R.!, halt den R.!; er hat immer den großen R.

Redewendungen

  • zurande