Rand1
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 4
- Herkunft
- [zu 1: zu Rand „Ufer (des Flusses)“, also eigtl. „nicht ans Ufer gelangen, nicht anlegen können“]
Bedeutungen
Begrenzung, Grenzstreifen (eines Gegenstandes oder Gebietes);
nebenbei;
das versteht sich von selbst;
sehr alt oder todkrank sein;
dem Ruin nahe sein;
sehr fröhlich und ausgelassen sein;
- der R. des Stuhles, des Tellers; am ~e
- am ~e der Stadt wohnen; das versteht sich am ~e
- am ~e des Grabes stehen
- am ~e des Ruins stehen
- außer R. und Band sein
- zu ~e
Einfassung;
- eine Brille ohne R.
dunkle Halbkreise (unter den Augen)
- Ränder
unbedruckter oder unbeschriebener Streifen (der Seite) neben einem Text;
- einen R. freilassen; etwas an den R. schreiben
Mund;
er tut sich immer wichtig
- halt deinen R.!, halt den R.!; er hat immer den großen R.
Redewendungen
- zurande