schleichen
schlei|
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 117
- Sachgebiet
- I. 〈o. Obj.; ist geschlichen oder refl.; hat geschlichen〉 1. leise und vorsichtig gehen; (sich) ins Haus s.; (sich) aus dem Haus s.; durch den Garten, Hof s.; er hat sich in ihr Vertrauen geschlichen 〈übertr.〉 er hat (in unredlicher Absicht) ihr Vertrauen gewonnen; Misstrauen, Argwohn hat sich in ihr Herz geschlichen 〈übertr.〉 Misstrauen, Argwohn ist in ihr erwacht; ~d sich fast unbemerkt ausbreitend, sich kaum merklich verschlimmernd; ~de Krankheit; ~de Inflation 2. mühsam, mit Anstrengung und langsam gehen; ich war so müde, dass ich nur noch geschlichen bin II. 〈refl.; hat geschlichen〉 sich s. 〈süddt., ugs.〉 sich entfernen, weggehen, verschwinden; schleich dich!
Bedeutungen
leise und vorsichtig gehen;
er hat (in unredlicher Absicht) ihr Vertrauen gewonnen;
Misstrauen, Argwohn ist in ihr erwacht;
sich fast unbemerkt ausbreitend, sich kaum merklich verschlimmernd;
〈übertr.〉, 〈übertr.〉
- (sich) ins Haus s.; (sich) aus dem Haus s.; durch den Garten, Hof s.; er hat sich in ihr Vertrauen geschlichen
- Misstrauen, Argwohn hat sich in ihr Herz geschlichen
- ~d
- ~de Krankheit; ~de Inflation
mühsam, mit Anstrengung und langsam gehen;
- ich war so müde, dass ich nur noch geschlichen bin